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Kölner Zoo

Riehler Str. 173
50735 Köln

Tel.: (01805) 28 01 01
Fax: (0221) 77 85 11 1

Mail:
Web: http://www.koelnerzoo.de/


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Über die Location - Kölner Zoo
Kölner Zoo: Entdeckungstour ins Reich der Tiere

Der Kölner Zoo ist einer der ältesten und beliebtesten Zoos in Deutschland. Rund
10.000 Tiere aus mehr als 700 verschiedenen Arten sind im zoologischen Garten der
Domstadt zu Hause. Zu den aktuellen Hauptattraktionen gehört der 2004 eröffnete
Elefantenpark, der durch die Geburt des ersten Kölner Elefantenbabys Marlar im
April 2006 europa-weit Aufsehen erregte. Nur wenige Monate später erblickten zwei
weitere Elefantenbabys das Licht der Welt - der Elefantenbulle Ming Jung und das
Elefantenmädchen Maha Kumari. Seither ist die Dreierbande die Attraktion im Elefantenpark,
der kaum ein Zoobesucher widerstehen kann.

Der Kölner Elefantenpark ist mit zwei Hektar Gesamtfläche nicht nur die größte Anlage
für asiatische Elefanten nördlich der Alpen, sondern auch eine der modernsten.
Die Elefanten leben vorwiegend in der Herde und damit in ihrem natürlichen Sozialverbund.
"Unsere Herde lebt in einem harmonischen Familienverbund, der für die
Besucher nicht nur wunderbar anzusehen ist, sondern auch in vielerlei Hinsicht Vorbildcharakter
hat", erklärt Zoodirektor Theo Pagel.

Historische Bauten und moderne Tieranlagen
Neben den modernen Tieranlagen wie dem Elefantenpark oder dem im Jahr 2000
eröffneten Regenwaldhaus, die nach neuesten zoologischen Standards erbaut wurden,
können Besucher des Kölner Zoos auch heute noch historische Tierhäuser besichtigen.
Hierzu gehören der Affenfelsen oder das alte Elefantenhaus im maurischen
Stil. Die Kombination aus alten Bauten, die teils noch aus den Gründungsjahren
nach 1860 stammen, und neuen Häusern macht den besonderen Charme des
Zoos aus. Nicht allein deshalb hat sich der Kölner Zoo in seiner knapp 150-jährigen
Geschichte zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt entwickelt. Besonders
Familien nutzen den Zoobesuch, um gemeinsam auf Spurensuche zu gehen und
neben Zoolieblingen wie Elefanten, Löwen und Co. auch seltene, bisweilen vom
Aussterben bedrohte Tierarten wie die Sclater's Makis oder die Przewalskipferde zu
entdecken. Ihrem Erhalt und ihrer Nachzucht widmet der Kölner Zoo ein besonderes
Interesse.

Führungen und Veranstaltungen das ganze Jahr
Zoobesucher, die Marlar und die anderen Zootiere nicht nur sehen, sondern auch
näher kennenlernen möchten, können an einer der zahlreichen Zooaktionen teilnehmen.
Von Tagesführungen über nächtliche Taschenlampenexpeditionen durch die
Anlagen bis hin zum Tierpfleger für einen Tag - nach vorheriger Anmeldung können
die Besucher das Treiben im Zoo rund um die Uhr entdecken und die Tiere unter
Begleitung eines erfahrenen Zoobegleiters haut nah erleben.

Zu den Highlights der Zooführungen gehören unter anderem eine Nachtwanderung
durch das Regenwaldhaus, in dem viele Bewohner wie Fledermäuse oder das Matschie-
Baumkänguru erst mit Eintritt der Dämmerung aktiv werden, oder ein Besuch
im Aquarium. Auf drei Etagen erleben die Besucher hier unzählige Fischarten, Reptilien
und Insekten und erfahren Wissenswertes über Haltung, Nachzucht und ihre
natürlichen Lebensräume.
Darüber hinaus veranstaltet der Zoo spezielle themenbezogene Veranstaltungen, die
jährlich zahlreiche Besucher aus Köln und der Umgebung anziehen. Darunter die
Tour d'Amour am Valentinstag, die Lange Nacht in Zoo & Flora, Halloween im Kölner
Zoo oder die jährlichen Familientage im Kölner Zoo, an dem die Besucher zum halben
Preis den Zoo besuchen können. Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten Geburtstage
und andere Feste im Kölner Zoo zu feiern.

Erfolgreiche Natur- und Artenschutzprojekte weltweit
Aktuell engagiert sich der zoologische Garten in acht Naturschutzprojekten auf dem
gesamten Kontinent. Eines davon ist das Phong Nha-Ke Bang-Naturschutzprojekt in
Vietnam. In Phong Nha-Ke Bang befindet sich eines der größten regionalen Karstwaldgebiete,
das einen Rückzugsraum für einzigartige Tierarten bietet. Im Rahmen
der Forschungsarbeiten in Zusammenarbeit mit der Universität Hanoi und lokalen
Behörden konnten die Kölner Zoologen bereits zahlreiche neue Tierarten für das
Gebiet nachweisen. Die Besucher des Kölner Zoos können sich in der Forschungshütte
im Regenwaldhaus über das Naturschutzprojekt in Vietnam informieren. Auf
Infotafeln wird auf die Bedrohung der Regenwälder, aber auch auf die vielfältigen
Schutz- und Nutzungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht.

Tiere erleben und Wissen vermitteln
"Der Natur- und Artenschutz ist ganz klar einer der Schwerpunkte, dem wir uns neben
dem Erlebnisangebot für unsere großen und kleinen Besucher verstärkt widmen.
Wir wollen nicht nur die Tiere zeigen, sondern vor allem Zusammenhänge darstellen",
so Theo Pagel. Sein pädagogisches Ziel erfüllt der Kölner Zoo neben seinem
breiten Angebot an Führungen für Kinder und Erwachsene auch mit der Zooschule.

Hier können Kindergartengruppen und Schulklassen bis zur Sekundarstufe II den
Biologieunterricht direkt im Zoo erleben. Je nach Altersklasse haben die Zoopädagogen
unterschiedliche Unterrichtsmodule entwickelt, die den Kindern und Jugendlichen
den Zoo und seine Bewohner näher bringen.

Darüber hinaus beteiligt sich der Kölner Zoo am Erhalt und der Nachzucht bedrohter
Tiere. Dazu gehört das Engagement bei der Kampagne der Europäischen Zoos und
Aquarien (EAZA). Jährlich machen zahlreiche Zoos in Europa mit einer gemeinsamen
Kampagne auf eine bedrohte Tierart oder einen bedrohten Lebensraum aufmerksam.
Im Rahmen der Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) kooperieren
die europäischen Zoos ebenfalls. Ziel ist es, die Population der Zootiere zu
kontrollieren und somit eine artgerechte Alters- und Geschlechterverteilung zu gewährleisten,
Inzucht zu vermeiden und das natürliche Verhalten zu bewahren. Auf
diesem Weg konnten bereits einige bedrohte Tierarten für das Leben in freier Wildbahn
nachgezüchtet werden.

Langfristige Neuausrichtung auf Schwerpunktgebiete
Die Richtlinien der EEP sehen vor, dass sich die Zoos auf ausgewählte Tierarten
spezialisieren und die Tiere in realistischen und naturnahen Anlagen halten. Diesem
Anspruch wird der Kölner Zoo mit dem Bau moderner Tieranlagen wie dem Elefantenpark
gerecht. Zum 150-jährigen Jubiläum des Zoos im Jahr 2010 soll ein neues
Projekt realisiert werden - der Hippodom. Eine afrikanische Flusslandschaft, die
Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatunga-Antilopen und weitere Bewohner der südafrikanischen
Flussebene beherbergen wird. In den kommenden dreißig Jahren soll der
Zoo stärker als bisher tiergeographisch gegliedert werden. Ziel ist es, die Besucher
mit auf Entdeckungstour in fremde Tierwelten zu nehmen und ihnen die Tiere in ihren
natürlichen Lebensräumen nahe zu bringen.



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